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Was ist ein Manufacturing Execution System (MES)?

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Stellen Sie die effektive Ausführung Ihrer Fertigungsprozesse sicher und steigern Sie die Produktionseffizienz mit einem Manufacturing Execution System (MES).

Im heutigen wettbewerbsintensiven Markt müssen Hersteller wie Sie wissen, wie sie ihre Effizienz steigern können, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Im Wesentlichen geht es darum, mit weniger mehr zu erreichen – und ein Manufacturing Execution System (MES) kann Ihnen genau dabei helfen.

Technisch gesehen ist ein Manufacturing Execution System ein System, das Maschinen und Arbeitsplätze in der Fertigung miteinander verbindet und überwacht. Das Hauptziel eines MES besteht darin, die erfolgreiche Durchführung von Produktionsprozessen sicherzustellen und die Effizienz zu steigern.

Stellen Sie es sich so vor: Wenn Sie eine Rakete starten, ist das MES wie ein Kontrollzentrum. Beim Start überwachen Sie das Höhenkontrollsystem, die Energieversorgung, den Antrieb, die Telemetrie und vieles mehr. Durch die Überwachung und Analyse dieser Daten stellen Sie sicher, dass die Rakete erfolgreich ihre Umlaufbahn erreicht, und identifizieren gleichzeitig Verbesserungspotenziale für den nächsten Start.

Ist Ihnen noch nicht ganz klar, was ein Manufacturing Execution System ist? Keine Sorge! Am Ende dieses Leitfadens werden Sie ein deutlich besseres Verständnis dafür haben, was es leisten kann und ob es zu Ihrem Unternehmen passt.

MES-Konzepte und Glossar der Begriffe

Wie jede Software bringt auch ein Manufacturing Execution System eine Vielzahl von Konzepten und Begriffen mit sich, die helfen, ein besseres Verständnis zu entwickeln. Auf den ersten Blick wirken sie möglicherweise wie eine eigene Fachsprache, sind aber gar nicht so kompliziert. Hier sind einige der gebräuchlichsten Begriffe und Konzepte:

Enterprise-Resource-Planning-System (ERP-System)
Leistungsstarke und strategische Werkzeuge für das Geschäftsprozessmanagement, die alle Bereiche eines Unternehmens in einem zentralen Informationssystem integrieren und für alle Mitarbeiter zugänglich machen.

MESA-11
Ein Modell, das 1997 von der Manufacturing Enterprise Solutions Association (MESA) veröffentlicht wurde und die 11 Kernfunktionen eines standardmäßigen MES definiert.

ANSI/ISA-95-Standard
Ein von der International Society of Automation entwickelter Standard, der Richtlinien für Entwickler bereitstellt, um Software zu erstellen, die Unternehmenssysteme (wie ERP) automatisch mit Steuerungssystemen verbindet.

Gesamtanlageneffektivität (OEE)
Eine Kennzahl, die bewertet, wie effizient eine Maschine im Vergleich zu ihrem maximalen Potenzial arbeitet.

Supervisory Control and Data Acquisition (SCADA)
Ein System aus Software- und Hardwarekomponenten, das Herstellern hilft, effizient zu arbeiten, Daten für bessere Entscheidungen auszuwerten und Systemprobleme zu kommunizieren, um Ausfallzeiten zu reduzieren.

Kernfunktionen eines MES

Per the MESA-11 model...

Nach dem MESA-11-Modell umfasst ein standardmäßiges Manufacturing Execution System 11 Kernfunktionen. Auch wenn das Modell im Laufe der Jahre erweitert wurde, konzentrieren wir uns hier auf diese ursprünglichen Funktionen, die weiterhin ein zentraler Bestandteil moderner MES-Lösungen sind und zur Steigerung der Fertigungseffizienz beitragen.

Betriebsmanagement
Bietet einen Überblick über geplante Produktionsaufträge und deren Abläufe, sodass alle Mitarbeiter auf dem gleichen Stand sind und Kommunikationsfehler reduziert werden.

Produktionssteuerung
Ermöglicht den Echtzeit-Datenaustausch zwischen ERP-System und Fertigung, um stets genaue und aktuelle Informationen sicherzustellen.

Produktverfolgung und Rückverfolgbarkeit
Verknüpft Endprodukte oder Chargen mit allen zugehörigen Fertigungsdaten – von Rohmaterial bis zur Montage.

Personalmanagement
Verwaltet Mitarbeiter, Prozesse und Qualifikationen, sodass jederzeit die richtigen Personen eingesetzt werden.

Qualitätsmanagement
Überwacht die Qualität von Prozessen und Produkten, einschließlich Abweichungen und Ausnahmen.

Wartungsmanagement
Erleichtert die Planung präventiver Wartungsmaßnahmen, um Stillstandzeiten zu reduzieren.

Datenerfassung und -gewinnung
Erfasst und speichert wichtige Produktionsdaten zur späteren Nutzung.

Prozessmanagement
Steuert Abläufe und Produktionsschritte und stellt vollständige Rückverfolgbarkeit sicher.

Leistungsanalyse
Analysiert Kennzahlen wie Ausschuss, Nacharbeit oder OEE zur kontinuierlichen Verbesserung.

Dokumentenmanagement
Stellt sicher, dass Mitarbeiter jederzeit Zugriff auf relevante Dokumente wie Anweisungen oder Zeichnungen haben.

Ressourcenplanung und -status
Überwacht den Einsatz und Status von Ressourcen im Produktionsprozess.

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Andrew Robling
Epicor Principal Product Marketing Manager

Andrew Robling is a Principal Product Marketing Manager at Epicor, where he leads the development of innovative solutions for the manufacturing industry. Andrew was educated at Princeton University and is based in Georgetown, Ontario.